Vorschau

 

Fragile Schätze der Sammlung Prinzhorn

>>Ein mehrfacher Millionenwerth<<

26. März 2020 bis 16. August 2020

Eröffnung am Mittwoch, 25. März, um 19 Uhr

Die Sonderausstellung „Ein mehrfacher Millionenwerth“ ist der Auftakt zu der am 17. Mai eröffnenden Dauerausstellung „Die Sammlung Prinzhorn: Von Irrenkunst bis Outsider Art“. Gezeigt werden besonders fragile Werke der historischen Sammlung, die nicht mehr dauerhaft präsentiert und in der Regel auch nicht mehr verliehen werden können. Unter diesen Schätzen der Sammlung sind auch Ikonen des Fundus, wie das selbst genähte und mit autobiographischen Texten bestickte Jäckchen von Agnes Richter (1895), das Vexierbild Hexenkopf/Landschaft (zwischen 1913-1917) von Hans Prinzhorns „schizophrenem Meister“ August Natterer und die von Carl Lange dokumentierten, visionären Wunderbilder, die er um 1900 in seiner Schuheinlegesohle entdeckte und denen er „mehrfachen Millionenwerth“ zuschrieb.

Bilder:

Agnes Emma Richter, selbst genähtes und mit autobiographischen Texten besticktes Jäckchen, 1895, Inv.Nr. 743 © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg

August Natterer, Vexierbild Hexenkopf/Landschaft, zwischen 1913-1917, Inv.Nr. 184 © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg

 

 


 

Die Sammlung Prinzhorn: Von Irrenkunst bis Outsider Art

Ab 17. Mai 2020

Eröffnung am Sonntag, 17. Mai, um 11.15 Uhr

Ab dem 17. Mai 2020 zeigt das Museum Sammlung Prinzhorn erstmals neben den wechselnden Ausstellungen auch eine Dauerausstellung. Zu sehen sind rund 120 Werke aus psychiatrischem Kontext von Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute.

Bild: Josef Forster, Selbstporträt [Stelzenmann], 1916-1921, Inv.Nr. 4494 © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg