Das Museum ist wieder geöffnet

Das Museum ist wieder geöffnet, wenn auch vorerst mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Nach Voranmeldung per Email oder Telefon können Sie unsere neue Sonderausstellung „Ein mehrfacher Millionenwerth“ – Fragile Schätze der Sammlung Prinzhorn besichtigen, die wir bis 31. Oktober verlängern. Und ab Anfang Juni wird auch unsere neue Dauerausstellung Die Sammlung Prinzhorn — von „Irrenkunst" zur Outsider Art zu sehen sein. Die ursprünglich für den 17. Mai geplante Eröffnung mussten wir leider absagen. Auch weitere Veranstaltungen und Führungen finden bis auf weiteres nicht statt. 

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Fragile Schätze der Sammlung Prinzhorn

>>Ein mehrfacher Millionenwerth<<

27. Mai bis 31. Oktober 2020 (ursprünglich geplant für 26. März bis 16. August 2020)

Den Kurzfilm zur Ausstellung finden Sie am Seitenende oder auf unserem Youtube-Kanal

Die Sonderausstellung „Ein mehrfacher Millionenwerth“ ist der Auftakt zu der neuen Dauerausstellung Die Sammlung Prinzhorn — von „Irrenkunst" zur Outsider Art. Gezeigt werden besonders fragile Werke der historischen Sammlung, die nicht mehr dauerhaft präsentiert und in der Regel auch nicht mehr verliehen werden können. Unter diesen Schätzen der Sammlung sind auch Ikonen des Fundus, wie das selbst genähte und mit autobiographischen Texten bestickte Jäckchen von Agnes Richter (1895), das Vexierbild Hexenkopf/Landschaft (zwischen 1913-1917) von Hans Prinzhorns „schizophrenem Meister“ August Natterer und die von Carl Lange dokumentierten, visionären Wunderbilder, die er um 1900 in seiner Schuheinlegesohle entdeckte und denen er „mehrfachen Millionenwerth“ zuschrieb.

Preziosen der Woche: Während der Corona-bedingten Schließzeit des Museums haben wir auf Facebook und auf der Museumswebseite jede Woche ein Werk der Ausstellung ausführlich vorgestellt.
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Bilder:

Agnes Emma Richter, selbst genähtes und mit autobiographischen Texten besticktes Jäckchen, 1895, Inv.Nr. 743 © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg

August Natterer, Vexierbild Hexenkopf/Landschaft, zwischen 1913-1917, Inv.Nr. 184 © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg