Archiv

 

Im Rahmen des Eröffnungswochenendes der Biennale für aktuelle Fotografie

Künstlergespräch

Sonntag, 10.09.2017, 15.30 Uhr

Am Sonntag, 10. September, um 15.30 Uhr spricht der Fotograf Andrzej Steinbach im Rahmen der Ausstellung „Wer bist du? Das bist du!“ mit der Kuratorin Christin Müller über Fragen des fotografischen Porträts.

Eintritt frei!


Vortrag anlässlich des Neuerwerbs

Humor hinter Anstaltsmauern
Das Werk Erich Spiessbachs

Donnerstag, 12.01.2016, 18 Uhr

Humor aus der Psychiatrie in mehr als 500 Zeichnungen, Texten und Fotos – auch das ist jetzt ein Teil der Sammlung Prinzhorn. Geschaffen hat diese Werke Erich Spiessbach (1901-1956), ein streitbarer Einzelgänger, der 1943 mit der Diagnose „Querulantenwahnsinn“ in die Psychiatrie Münster kam. Dort gab ihm der Psychiater Manfred in der Beeck einen Illustrationsauftrag zur Sentenz „Alles ist möglich, das Dümmste aber am Wahrscheinlichsten“, und provozierte damit einen wahren Ausbruch in Kreativität. In wenigen Monaten entstanden mehrere hundert Zeichnungen, die sich über die Dummheit und Gemeinheit anderer lustig machen. 

 
Anlässlich des Ankaufs dieses Konvoluts mit finanzieller Unterstützung von Dr. Manfred Fuchs, der Kulturstiftung der Länder und der Stadt Heidelberg führt PD Dr. Thomas Röske mit einem Vortrag in Leben und Werk des Künstlers ein. Stefan in der Beeck, der Sohn des Psychiaters, und Dr. Britta Kaiser-Schuster von der Kulturstiftung der Länder, sprechen Grußworte. 

Eintritt frei! 

Initiates file downloadHier gibt es die Einladungskarte zum Download. 

 


Lesung mit Musik

Vom Sonnenaufgang – Heinrich Hoffmann als Psychiater.

21. September 2016, um 19:00  

Bekannt ist Heinrich Hoffmann als Autor des „Struwwelpeter“, doch sein Lebenswerk war die Reform der Psychiatrie im Frankfurt des 19. Jahrhunderts: Er sperrte psychisch erkrankte Menschen nicht weg, sondern wollte Ihnen ein gutes Leben voll Hoffnung und Zuversicht ermöglichen. Als Sinnbild dafür wählte er das Bild des Sonnenaufgangs: „Es muss vor allem so sein, dass der Eintritt des Arztes in eine Abteilung etwas vom Sonnenaufgang an sich habe.“

Wir laden Sie ein, die unbekannte Seite Heinrich Hoffmanns kennenzulernen: Seine Ur-Ur-Ur-Enkelinnen, die Schauspielerin Nina Weniger und die Saxophonistin Johanna Hessenberg, präsentieren Texte zur Psychiatrie von Doktor Hoffmann mit Musik.

Eintrittspreise: 5 Euro, 3 Euro ermäßigt
Dauer: ca. 75 min. inkl. 15-minütiger Pause

Weitere Informationen finden Sie in unserer Initiates file downloadPresseinformation.

 

 

 

 


 

4. November 2015, 19.30 Uhr

Flucht in die Wolken

Gespräch über Sonja Gerstner mit ihrer Schwester Daniela Dahn

Der Leiter der Sammlung Prinzhorn Dr. Thomas Röske unterhält sich mit der Publizistin Daniela Dahn über Leben und Werk ihrer Schwester Sonja Gerstner (1952-1971). Sonja Gerstner nahm sich nach mehreren Aufenthalten in der geschlossenen Psychiatrie das Leben. In der Klinik malte sie, verfasste Gedichte und komponierte Songs. Werke von ihr sind derzeit in der Kabinettausstellung Opens internal link in current window„Sinnsuche und Krise“ in der Sammlung Prinzhorn zu sehen. Initiates file downloadMehr lesen

 


 

 

 

20. Juli 2015, 19.00 Uhr

IBA-Projekte und -Kandidaten – darunter auch die Sammlung Prinzhorn – stellen sich auf dem Schiff„MS Wissenschaft“ vor

Veranstaltungsort: An Deck der MS Wissenschaft, Neckarstaden, Höhe Marstall

 

Am Montag, den 20. Juli werden auf dem Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der „MS Wissenschaft“, Kandidaten und Projekte der IBA Heidelberg vorgestellt. 

Die Sammlung Prinzhorn wurde am 16. Juli 2015 zum IBA-Projekt gekürt. Mit der IBA möchte die Sammlung die bauliche und inhaltliche Erweiterung des Ausstellungshauses in Angriff
nehmen.

PD Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn, wird das Projekt auf der MS Wissenschaft im Pecha-Kucha-Format vorstellen – d.h in nur 7 Minuten und so unterhaltsam wie möglich.



Opens external link in new windowMehr Informationen zur Veranstaltung

Opens external link in new windowMehr Informationen zum iba Projekt „Erweiterungsbau Sammlung Prinzhorn“

 





17. Mai 2015

Internationaler Museumstag

Am internationalen Museumstag ist der Eintritt frei!

http://www.museumstag.de

 




11. Februar 2015, 19.30 Uhr

Konzert mit Buchvorstellung

Matthias Lorenz (Cello) spielt Werke der Sammlung Prinzhorn

Am Mittwoch, den 11.2.2015 um 19.30 Uhr spielt der Cellist Matthias Lorenz im Museum Sammlung Prinzhorn Werke der Sammlung. Im Anschluss wird die jüngste Publikation des Museums „Ungesehen und unerhört. Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn (Band 2)“ mit Reaktionen aus Literatur, Theater, Performance und Musik vorgestellt.


Im Mittelpunkt des Konzertes stehen Werke aus der Sammlung Prinzhorn, insbesondere von Oskar Herzberg. Seine Partituren zeichnen sich durch die grafische Herangehensweise an das Komponieren aus. Von Josef Heinrich Grebing erklingt das „Orator. für Militärkapelle“ in einer Fassung für Cello solo. Auch das Werk von Else Blankenhorn, quasi ein Weltentwurf für Stimme und Instrumente, wird als Ausschnitt für Cello solo mit Stimme präsentiert. Hinzukommen die „Récitations“ des griechischen Komponisten Georges Aperghis. Mit ihrem geradezu manischen Beharren auf der Entwicklung einzelner Klang-Kerne fügen sie sich in den Rahmen des Programmes.


Im Anschluss an das Konzert stellen Dr. Thomas Röske, Dr. Ingrid von Beyme (Leiter und Kuratorin der Sammlung Prinzhorn) und Dominique Mayr (Geschäftsführer des KlangForum Heidelberg) den 2. Band „ungesehen und unerhört“ vor. In Band 2 liegt der Schwerpunkt auf der Musik und auf einer ganz besonderen Kooperation: Seit 2000 haben sich renommierte Komponisten der Gegenwart intensiv mit der Sammlung Prinzhorn auseinandergesetzt und Auftragskompositionen für das KlangForum Heidelberg bzw. für die beiden Ensembles SCHOLA HEIDELBERG und das ensemble aisthesis geschaffen.


Öffnet internen Link im aktuellen FensterUngesehen und Unerhört II. Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn, hrsg. v. Ingrid von Beyme und Thomas Röske, Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2014. <€ 49,80>

Bild: Oskar Herzberg, Buch mit Notentext, vor 1917 © Sammlung Prinzhorn

 


 

Die Freunde der Sammlung Prinzhorn laden ein

Kunst, Kaffee und Kuchen

An 4 Sonntagen wird im Anschluss an die öffentliche Führung ein Werk von einem der Mitarbeiter des Forschungsteams "Uniform und Eigensinn" ausführlich bei Kaffee und Kuchen vorgestellt.

 

Termine:

26. Oktober

23. November

21. Dezember

25. Januar

Uhrzeit: Im Anschluss an die öffentliche Führung um 14 Uhr

 

Bild: Else Blankenhorn, 200 (Geldschein), um 1919 © Sammlung Prinzhorn

 


 



3. November 2014, 19 Uhr

Anlässlich des 100. Todestages des Dichters

Lieder auf Texte von Georg Trakl (1887-1914)

Carola Schlüter - Sopran
Olaf Joksch - Klavier
Einführung: Dr. Thomas Röske

Am 3. November jährt sich der Tod Georg Trakls zum hundertsten Mal. Nur siebenundzwanzigjährig hatte er nach traumatischen Erlebnissen des I. Weltkrieges und einem Leben, das er selbst als eine  „Kette von Krankheit und Verzweiflung“ bezeichnete, diesem durch eine Überdosis Kokain ein Ende gesetzt.

Trakls Gedichte gehören zur eindrücklichsten und dichtesten Lyrik deutscher Sprache und regten in der Folge immer wieder Komponisten an, sich seinen Abgründen und farbenreichen Bildern auch musikalisch zu stellen. Aus Anlass des 100. Todestages von Georg Trakl stellen die Frankfurter Sopranistin und ihr Klavierbegleiter Olaf Joksch ein intensives Programm mit Trakl  Vertonungen von Wolfgang Rihm, Heinz Holliger, Theodor W. Adorno und Martin Schmalz vor, das den bedeutenden Einfluss spiegelt, den das Werk Trakls auf die Musik des 20. Jahrhunderts ausübte.

Das Konzert findet im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Uniform und Eigensinn" statt.

 


 

18. Oktober 2014, 16 Uhr

Uniforme et Obsession - visite guidée:
Führung in französischer Sprache

Cette année, le regard des artistes sur la guerre de 1914 – 18 est le sujet central de nombreuses expositions.

Les patients des centres psychiatriques ont, eux aussi, réagi à la Grande Guerre et à l'Empire fortement militarisé, en réalisant des œuvres artistiques restées inconnues du public. Le conflit entre l'Allemagne et la France faisait partie des préoccupations quotidiennes de l'époque.

L'exposition présente une centaine d'œuvres réalisées entre 1880 et 1925. Visite guidée.

Führung im Rahmen der Französischen Woche Heidelberg-Mannheim (www.französische-woche.de)

 


 

18. Mai 2014

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

Sammeln verbindet - Museum Collections make Connections

"Jeder sollte einen Blalla haben!"

Führung durch die aktuelle Ausstellung

Egodokumente des Wahnsinns - Blalla W. Hallmann und Künstler der Sammlung Prinzhorn

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 14.00 Uhr

Heute freier Eintritt!

 


 

2. April

Künstlergespräch

 

Wir laden Sie herzlich ein am Mittwoch, dem 2. April, um 19.00 Uhr zu einem Abend mit Nicole Guiraud (*1946), freischaffende Künstlerin, Frankfurt/Montpellier.

Eine Postkarte der Sammlung Prinzhorn gelangte damals ebenfalls in die Serie "Archives-Werden I".

Museumsleiter Dr. Thomas Röske spricht mit Guiraud über ihre künstlerische Selbstrettung. Das Archivieren von Alttagsgegenständen in 117 Glasbehältern bedeutete in dem jahr 1980 für sie Halt in der sich auflösenden Welt und Sicherheit in den drei Lebensbereichen bad, Atelier und Küche, die sie für neun Monate nicht verließ.

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 19.00 Uhr

Bild © Museum Sammlung Prinzhorn, Nicole Guiraud, "Archives-Werden", 1980.

 


 

 

10. März 2014

Schubert Winterreise


Jan Kobow: Tenor
Christoph Hammer: Piano-Forte
Einführung: Christoph Schwandt


Wir laden herzlich ein zum Konzert am Montag, dem 10. März, um 19.00 Uhr. Tenor Jan Kobow trägt Franz Schuberts Winterreise (1827) in Originalfassung vor, begleitet am historischen Hammerflügel von Joseph Brodmann, Wien 1810.

 

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 19.00 Uhr

 

Wir danken den Sponsoren

 

Bild ©Hermann Weber, Lost Paradise / 19 / 2012 / 24,5 x 19 cm / Collage/ Mischtechnik


 

15. Januar 2014

Buchpräsentation
Outsider - Photography meets Artists 2

Autorin: Jo Goertz


Wie sehen Menschen sich selbst, die die Welt etwas anders auffassen als der Durchschnitt unserer Gesellschaft? Dieses Buch stellt die künstlerische Auseinandersetzung von Vertretern der Outsider Art mit ihren eigenen Porträtfotos vor, wobei jedes dieser Porträts auf faszinierende Weise die Individualität des jeweiligen Künstlers widerspiegelt. Jo Goertz, die Initiatorin dieses Buches, schlägt einen spannungsreichen Bogen von ihren fotografischen Porträts zu dem, was die Künstler daraus gemacht haben.

Erschienen im Kerber Verlag Bielefeld
Format 28 × 37 cm, 176 Seiten, 270 farbige Abbildungen
Hardcover, gebunden, mit Schutzumschlag
Deutsch/Englisch
ISBN: 978-3-86678-891-6

 

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 19:00 Uhr

 


 

10. November 2013

Grand Tour in Heidelberg

Die Kunsthistorikerin und Galeristin Dr. Kristina führt durch alle Heidelberger Ausstellungen des 5. Fotofestival. Bereits als zweite Station besucht sie mit Ihnen die Sammlung Prinzhorn. Hier ist das Thema Locked up / Die Zelle in drei Dimensionen zu erleben.

 

Ort: Start in der Halle 02, Güteramtsstr. 2, HD

Zeit: 14 Uhr, ca. 15 Uhr in der Sammlung Prinzhorn

 


 

27. Oktober 2013

Visite guidée:
Führung in französischer Sprache.

Unter dem Titel Locked up / Die Zelle werden in der Sammlung Prinzhorn mehrere fotografische Serien präsentiert, die sich mit dem Thema der Eingrenzung bzw. der Ausgrenzung beschäftigen. In der Ausstellung werden die fotografischen Einblicke in Gefängnisse und psychiatrische Institutionen den Ausblicken der psychiatrischen Patienten aus dem Bestand der Sammlung Prinzhorn gegenübergestellt. Durch die Ausstellung begleitet Sie Christine Piehler.

 

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 11 Uhr

 


 

20. Oktober 2013

In My Eyes / In My Body
Performance von Wolfgang Sautermeister

Der Mannheimer Performance-Künstler und Künstlerische Leiter von zeitraumexit zeigt in der Ausstellung Locked up /Die Zelle einen performativen Geh-bzw. Sehversuch. Diesen gestaltet er in Form einer humorvoll angelegten und dennoch wissenschaftlich gemeinten Führung zum Thema sehende bzw. blinde Wahrnehmung in oder von Ausstellungsräumen. Beteiligt sind außer ihm als weitsichtigem Menschen ein Brille tragender Museumswärter sowie eine blinde Frau, ein Plattenspieler und zwei bis drei Langspielplatten.

 

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 15 Uhr

 


 

6. Oktober 2013

Grand Tour in Heidelberg

Die Kunsthistorikerin und Galeristin Dr. Kristina führt durch alle Heidelberger Ausstellungen des 5. Fotofestival. Bereits als zweite Station besucht sie mit Ihnen die Sammlung Prinzhorn. Hier ist das Thema Locked up / Die Zelle in drei Dimensionen zu erleben.

 

Ort: Start in der Halle 02, Güteramtsstr. 2, HD

Zeit: 14 Uhr, ca. 15 Uhr in der Sammlung Prinzhorn

 


 

25. September 2013

Zelle von Julius Klingebiel 1904-1965 © Fotos:Hans Starosta

Vortrag „ Die Klingebiel-Zelle im Dialog von Kunst und Psychiatrie“

Prof. Dr. med. Andreas Spengler stellt die kleinteilige Ausgestaltung der Zelle des Psychiatrie-Patienten Julius Klingebiel  (1904-1965) vor. Er setzt die Gemälde in Dialog zu der Psychiatrie-Erfahrung des langjährigen Anstaltsinsassen. Klingebiel verbrachte zwölf Jahre seines Lebens im Verwahrungshaus in Göttingen und bemalte die Wände seiner Einzelzelle mit Landschaften, Tieren, menschlichen Figuren, Wappen und Symbolen. Die Zelle ist in einer begehbaren Reproduktion vom 14. September bis 10 November 2013 in der Sammlung Prinzhorn zu sehen. Sie bildet dort den Mittelpunkt der Ausstellung Locked Up / Die Zelle (Von hier bitte Link aktivieren zu der Ausstellung) im Rahmen des 5. Fotofestivals Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg.
Prof. Dr. med. Andreas Spengler ist Leiter des Forschungsprojektes Julius Klingebiel in Göttingen/Moringen/Wunstorf. Er ist in eigener Praxis als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Wunstorf tätig und war Ärztlicher Direktor am Niedersächsischen Landeskrankenhaus dort.

 

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 19 Uhr

 


 

16.Juli 2013

Konzert der SCHOLA HEIDELBERG | ensemble aisthesis

Verrückt? Kunst? Krankheit? - Oder einfach nur die Sehnsucht nach einem anderen Leben? Die Texte, Bilder und Skulpturen von Patienten psychiatrischer Kliniken der Sammlung Prinzhorn werfen Fragen auf. Eine inzwischen umfangreiche musikalische Auseinandersetzung mit diesen Fragen bilden die neu entstandenen Kompositionen des Projekts Prinzhorn des KlangForum Heidelberg. Bis dato entstanden 21 Werke auf Exponate der Sammlung Prinzhorn, die sich auf ganz verschiedene Weise mit der Thematik "Wahn, Psychiatrie, Krankheit und Kunst" beschäftigen. Am 16. 7. wird im Rahmen dieses Projekts das Werk "The writings of Jakob Br." von Naomi Pinnock uraufgeführt (Kompositionsauftrag Projekt Prinzhorn). Auch Gérard Buquets Werk "Die Malerin von Bellevue" ist zu diesem Projekt zu zählen. Die Komposition dieses Werkes beruht auf dem Leben und Werk von Else Blankenhorn, einer Künstlerin, die sich im Sanatorium Bellevue in der Schweiz aufhielt. (Kompositionsauftrag Projekt Prinzhorn). Torsten Kappenberg von der Sammlung Prinzhorn wird einen einführenden Vortrag halten. Auch unser zweites großes Projekt der letzten Jahre, das Projekt "Netzwerk- Madrigal" wird im Rahmen dieses Konzerts noch einmal aufgegriffen. Das Projekt "Netzwerk - Madrigal" wurde konzipiert, um die Madrigalkunst der italienischen Renaissance durch vielfältige Verknüpfung und Anknüpfung in unsere Gegenwart zu transportieren. Am 16.7 wird in diesem Kontext das Stück "s'io non miro non moro" von Joachim Heintz uraufgeführt |Ein Stück für Sopran und Live-Elektronik unter Verwendung eines Madrigals von Carlo Gesualdo (5. Madrigalbuch). Der Abend wird abgerundet durch die Uraufführung Christoph Breidlers "Flagoletttanz" für Violoncello solo .

 

Ort: Providenzkirche
Karl-Ludwig-Straße 8A
69117 Heidelberg

Zeit: 20 Uhr

Leitung: Walter Nußbaum
Uraufführungen: Joachim Heintz (S'io non miro non moro), Netzwerk Madrigal: Naomi Pinnock (The writings of Jakob Br.), Projekt Prinzhorn Christoph Breidler (Flagoletttanz ) für Violoncello solo, Violoncello solo: Dorothea von Albrecht Gérard Buquet (Die Malerin von Bellevue)
Projekt Prinzhorn Einführende Worte: Torsten Kappenberg, Sammlung Prinzhorn

 


 

18.-19. Juni 2013

Denkfest

Zwölf Museen der Rhein-Neckar Region haben einen Verbund beschlossen. Es soll Ausstellungskooperationen zu gemeinsamen Themen sowie Publikationen geben.

Statement Thomas Röske zum Denkfest 2013 in Worms:
„Das Denkfest war auf vielfältige Weise anregend, doch war mir das Denken noch zu fest eingebunden – noch zu sehr Info-Veranstaltung mit Show-Elementen. Der Austausch mit dem Publikum sollte stärker, lockerer und beweglicher sein. Die Kleingruppen waren eine gute Idee, aber vielleicht könnte man auch dort jeweils einen Moderator einsetzen, der die Diskussion antreibt und später dann die Ergebnisse im Plenum vorstellt.“

Die beteiligten "Netzwerker" und ihre Institutionen (v.l.n.o. und im Uhrzeigersinn):

Ulrike Dittrich, Hambacher Schloss; Dr. Reinhard Flößer, Pfalzmuseum für Naturkunde; Dr. Eckart Köhne, Historisches Museum der Pfalz, Speyer, Prof. Dr. Hartwig Lüdtke, Technoseum Mannheim; Prof. Dr. Frieder Hepp, Kurpfälzisches Museum Heidelberg, Dr. Jörg Garbrecht, Kunsthalle Mannheim; Dr. Thomas Röske, Sammlung Prinzhorn, Heidelberg; Dr. Reinhard Spieler, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen; Dr. Olaf Mückain, Nibelungen Museum und Stadtmuseum Worms; Dr. Alexander Schubert, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim; Michael Hörmann, Staatliche Schlösser und Gärten des Landes Baden-Württemberg; Thomas Metz, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland Pfalz

 

Ort: Worms

 


 

12. Mai 2013

Internationaler Museumstag

Am 12. Mai ist Internationaler Museumstag! Wir beteiligen uns mit freiem Eintritt und einer kostenlosen öffentlichen Führung um 14.00 Uhr als besonderes Angebot. Das diesjährige Motto lautet "Vergangenheit erinnern - Zukunft gestalten: Museen machen mit!"

 

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 14 Uhr

 


 

13. März 2013

Buchvorstellung

Es werden exemplarisch einige Antworten-Werke aus unserem Sammlungsbestand vorgestellt. Im Anschluss ist Gelegenheit zum Gespräch bei einem Glas Sekt.

Die auf zwei Bände angelegte Publikation gibt einen Überblick der künstlerischen Reaktionen auf den Heidelberger Bestand seit Prinzhorns Sammelaktion 1919 –1921, von Kirchner, Klee, Schlemmer, Lindner, Bellmer, Baselitz, Rainer und vielen anderen. So macht das Buch deutlich, dass die Heidelberger Sammlung eine wichtige Anregung für die Kunst der Moderne und der Avantgarde gewesen ist – und dass ihre Wirkung heute, in einer Zeit der zunehmenden Integration so genannter Outsider Art, unvermindert anhält.

Es kann ab sofort bei uns bestellt werden:
ungesehen und unerhört
Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn

Hg. von Ingrid von Beyme und Thomas Röske
Bd. 1: Bildende Kunst | Film | Video
Heidelberg: Verlag Das Wunderhorn, 2013
304 Seiten, 377 Farbabbildungen, ISBN 978-3-884234068, 49,80 €

Der zweite Band, der Reaktionen auf die Sammlung in Literatur, Theater,
Performance und Musik aufarbeitet, wird im Laufe des Jahres erscheinen.

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 19 Uhr

 


 

6. Juni 2012

Podiumsgespräch

"Das Projekt CoRPo SaNTo"

mit Mauricio Dias & Walter Riedweg, Dr. Julio Verztman (Psychiater, Berater des Projekts am Psychiatrischen Institut der Universität Rio de Janeiro (IPUB-UFRJ)), Solange Farkas (Direktorin des VIDEO BRASIL)

Moderation: Dr. Thomas Röske

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 18 Uhr

 


 


18. Februar 2012

 Premiere des Theaterstücks 

„Sammlung Prinzhorn“

Regie: Johann Kresnik, Autor: Christoph Klimke

 

Ein Krankenhaus in München, 14. Juni 1933. Hans Prinzhorn liegt im Sterben. In einem Fiebertraum ziehen Stationen seines Lebens vorüber. Seine Eltern. Seine Frauen. Seine Kollegen. Seine Patienten. Christoph Klimkes Schauspiel interpretiert Prinzhorns ereignisreiches Leben von seinem Ende her – poetisch verdichtet und dokumentarisch konzentriert. Der Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn war 1919 an die Psychiatrische Klinik der Universität Heidelberg gekommen. Hier sammelte er über 5000 künstlerische Arbeiten von etwa 435 Patienten psychiatrischer Anstalten in ganz Europa. Die Sammlung sollte zu einem Museum ausgebaut werden und die Bedeutung der Kunst psychisch kranker Menschen dokumentieren. Stattdessen wurde sie 1938 in der NS-Ausstellung »Entartete Kunst« gegen die Kunst der Moderne instrumentalisiert und geriet nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit. Erst von 1980 an wurde die Sammlung restauriert, katalogisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – unter Mitarbeit von Johann Kresnik. Von 1979 bis 1989 war Kresnik Ballettdirektor in Heidelberg. Hier entwickelte er seinen Stil eines modernen choreografischen Theaters an der Schnittstelle von Tanztheater und Schauspiel. Jetzt kehrt Johann Kresnik an seine frühere Wirkungsstätte zurück.

Ort: Opernzelt

Zeit: 19.30 Uhr

Link zum Theater Heidelberg

 

Weiter Termine:

Fr 24.02.2012, 19.30 Uhr

So 26.02.2012, 19.30 Uhr

So 11.03.2012, 19.30 Uhr

Do 22.03.2012, 19.30 Uhr

Fr 23.03.2012, 19.30 Uhr

Mo 16.04.2012, 19.30 Uhr

Di 17.04.2012, 19.30 Uhr

 

Begleitend zur Uraufführung des Stückes  „Sammlung Prinzhorn“ wird es ein ausführliches Rahmenprogramm geben:

Am 05. Februar wird eine Matinee zur Inszenierung in den Räumen der Sammlung Prinzhorn veranstaltet, bei der Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung eine Einführung zur Sammlung gibt und der Autor Christoph Klimke sowie der Regisseur Johann Kresnik anwesend sein werden. anschließend  kann auch die Sammlung besichtigt werden.

Am 10. Februar eröffnet in der Stadtbücherei die Schau „Johann Kresnik – die Heidelberger Jahre 1979 - 1989“.

Ebenfalls in der Stadtbücherei findet am 23. Februar die „Lesezeit“ des Theater und Orchester Heidelberg mit Christoph Klimke und Andreas Seifert, der in der Inszenierung Hans Prinzhorn spielen wird, statt.

Außerdem wird am Premierenabend im Foyer des Opernzeltes eine Ausstellung des Heidelberger Künstlers Matthias Maaß zu sehen sein.

 


 

 

5. Februar 2012

Matinee zur Uraufführung "Sammlung Prinzhorn"

Johann Kresnik, Regisseur und Choreograf, arbeitete von 1979-89 bereits in Heidelberg. Hier kreierte einen eigenen Tanztheaterstil und startet zu einer internationalen Karriere. Jetzt ist es dem neuen Intendanten Holger Schultze gelungen, den Theaterberserker wieder nach Heidelberg zu verpflichten. In einer Uraufführung (Text Christoph Klimke) bringt er die Sammlung Prinzhorn als Theaterstück auf die Bühne des Opernzelts.  Wie immer arbeitet Kresnik spartenübergreifend. Schauspieler sind ebenso auf der Bühne zu erleben wie Tänzer, Orchestermusiker und zahlreiche Statisten.

Bereits am 5. Februar gibt es um 11.00 Uhr eine Einführungsmatinee zur Inszenierung in den Räumen der Sammlung Prinzhorn. Anwesend sind Autor Christoph Klimke sowie der Regisseur Johann Kresnik. Mitglieder des Schauspielensembles Evamaria Salcher und Andreas Seifert lesen einen Auszug aus dem Libretto. Außerdem gibt Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung, eine Einführung zur Sammlung und im Anschluss eine Führung durch die zurzeit laufenden Ausstellung "Prinzhorns Buch." Durch den Vormittag führt Schauspieldramaturg Jürgen Popig.

Ort: Museum Sammlung Prinzhorn, Voßstr. 2, 69115 Heidelberg

Zeit: 11 Uhr

 


 

9. Dezember 2011

Benefizveranstaltung

Auktion

Der Verein Freunde der Sammlung Prinzhorn e.V. lädt ein zur Versteigerung von künstlerischen Werken, vor allem so genannter Outsider Art, zugunsten der Sammlung Prinzhorn. Die Auktion wird geleitet von dem Psychotherapeuten und Sammler Dr. Hartmut Kraft/Köln, der Mitglied im Beirat des Freundeskreises ist. Die Werke können zur Vernissage am 7. Dezember im Foyer besichtigt werden.

Ort:      Sammlung Prinzhorn

Zeit:    19 Uhr

Werke besichtigen

 


 

5. November 2011

Künstlergespräch Roger Ballen


Der international bekannte Fotograf Roger Ballen, der in Deutschland mit Retrospektiven in den Deichtorhallen Hamburg (2007) und dem Münchner Stadtmuseum (2010) geehrt wurde, spricht über seine Arbeiten aus den Serien Outland und Shadow Chamber.

Englischsprachige Veranstaltung!

Einführung: Katerina Gregos
Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.

Ort: Sammlung Prinzhorn

Zeit: 19.00 Uhr

 


 

4. Oktober 2011

Jubiläumsrunde

Rückblick auf die Geschichte der Sammlung Prinzhorn

Dr. Röske, Prof. Mundt, Dr. Rave-Schwank u.a. MitstreiterInnen der ersten Stunde sprechen über die Sammlung und die Entstehung des Museums.

 

Ort: Museum Sammlung Prinzhorn

Zeit: 19 Uhr

 


 

20. Juli 2011

Rage, Elisabeth McGlynn
Rage - Elisabeth McGlynn

 

in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI)

Annäherung an Künstlerinnen der Sammlung Prinzhorn im Film

„Rage“ und „In Absentia“

mit einer Einführung von Dr. Thomas Röske und anschließender Diskussion

Die Quay Brothers (*1947) widmen ihren von Stockhausen vertonten Film „In Absentia“ dem obses­siven Schreiben Emma Haucks. Elisabeth McGlynn (*1966) setzt sich in ihrem Video „Rage“ mit Selbstbehauptungsmechanismen verschiedene Frauen der Sammlung auseinander.

 

Ort: DAI, Sofienstr. 12, 69115 Heidelberg

Zeit: 19.30 Uhr

Eintrittskarten im DAI 

 


 

25. Mai 2011

 

in Kooperation mit dem Heidelberger Forum für Kunst

Künstlergespräch

Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn, spricht mit Künstlern der Ausstellung „Ver-rückt“ über ihre Auseinandersetzung mit Werken der Sammlung Prinzhorn.

 

Ort: Heidelberger Forum für Kunst e.V.,Heiliggeiststr. 21, 69117 Heidelberg

Zeit: 19 Uhr 

 

 

 


 

19. Mai 2011

Cover von der Neuauflage "Bildnerei der Geisteskranken"

 

Expertengespräch:

Neuauflage (2011) von Hans Prinzhorns
„Bildnerei der Geisteskranken“

Dr. Maria Rave-Schwank, ehemalige Ärztin der Psychiatrischen Universitätsklinik und "Wiederentdeckerin" der Sammlung nach dem II. Weltkrieg, und Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn, sprechen über die Bedeutung des Buches für die Sammlung Prinzhorn.

 

Ort: Sammlung Prinzhorn/Saal

Zeit: 19 Uhr

 


 

 

18.März 2010 bis 06. Juni 2010

 

Veranstaltungen zu

"Bilder einer Zwangssterilisierung" Wilhelm Werner (1898-1940)

 

Mitglieder des Mannheimer Arbeitskreises Justiz haben in den letzten Jahren verschiedene Protokolle von Gerichtsverfahren zur Zwangssterilisierung in der Nazi-Zeit aufgespürt. Daraus haben Sie eine szenische Lesung entwickelt, die den Zuschauern das damalige Geschehen ungewöhnlich nahe bringt.

 

Dienstag, 27.04.10, 19:30 Uhr

Vortrag von Dr. Stefanie Westermann/Aachen

"Verschwiegenes Leid – Der Umgang mit der NS-Sterilisation in der Bundesrepublik Deutschland"

 
Stefanie Westermann, die am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH Aachen arbeitet, behandelt in ihrem Vortrag das lebenslange Leiden von Menschen, die in der Nazi-Zeit zwangssterilisiert wurden. Dazu trug auch der gesellschaftlichen Umgang damit nach 1945 und in der Bundesrepublik Deutschland bei.

Dienstag, 11.05.10, 19.30 Uhr

Vortrag von Dr. Maike Rotzoll und

Dr. Thomas Röske/Heidelberg

"Doppeltes Opfer – Wilhelm Werner (1898-1940)"

 
Bislang wissen wir über Wilhelm Werner (1898-1940), von dem die Sammlung Prinzhorn kürzlich 44 Zeichnungen erworben hat, wenig mehr als dass er in der Nazi-Zeit Opfer der Zwangssterilisation und der so genannten "Euthanasie" wurde. Maike Rotzoll und Thomas Röske stellen kargen die Fakten zum Leben Werners und seine Bilder in den politischen, medizinischen und kulturgeschichtlichen Kontext der Zeit.